Posts mit dem Label bus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label bus werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Dienstag, 23. Juli 2013

Unterwegs mit Tom Cruise zu den Cameron Highlands

Und wieder einmal mehr ist es die Air Asia, welche uns sicher von einem zum andern Ort bringt. Unser nächstes Ziel sind die Cameron Highlands. Dass heisst, dass wir wieder nach Kuala Lumpur fliegen und von dort aus den Bus nach Ipoh nehmen.
Dabei handelt es sich um einen sehr bequemen Bus, bei welchem man die Rücklehne der Sitze soweit zurückklappen kann, dass man mehr liegt als sitzt. Während der Fahrt fällt mir auf wie gepflegt die Strassen und der Strassenrand sind. Eine 1. klassige Autobahn, wird gesäumt von einem, über die ganzen 100 Km, gemähten Rasen. Kein Abfall liegt am Strassenrand wie man ihn von anderen südost asiatischen Ländern kennt und es unterwegs sehen wir sogar Teams welche die Autobahn und ihr Umfeld in Schuss halten.

In Ipoh nützt uns auch die saubere Autobahn nichts mehr, denn wir haben den letzten Bus zu den Cameron Highlands um 20 Minuten verpasst und sind klassisch gestrandet.
Wir werden von zwei Malayen angesprochen welche sich nach unserem Reiseziel erkundigen. Sie schlagen uns vor, uns in ihrem Privat-PKW für 200 Ringgit (rund 45 Euro) nach Bringchang zu fahren. Da die Typen vertrauenswürdig erscheinen (wie auch immer man das erkennt) und es bis nach Brinchang noch ca. 1 1/2 Std. Fahrt sind, willigen wir ein. Letztlich bleibt einer der beiden-sie stellen sich als Brüder vor-in der Busstation in Ipoh und der andere fährt mit uns in rasantem Tempo in Richtung Hochland los. Der Typ ist um die Dreissig und verheiratet, hat jedoch wie er bedauernd anmerkt noch keine Kinder. Er meint, dass viele seiner Kollegen der Meinung seine, dass er wie Tom Cruise aussehe. Ich erkenne zwar auch mit grösster Phantasie kein Tom Cruise in ihm, aber ab sofort ist er für uns Tom Cruise. Sein Englisch ist nicht das Beste und trotzdem plaudert er los wie ein Wasserfall. Er ist kaum zu halten und redet sich richtig gehend war. Er erzählt von seinem Bruder, welchen er immer 'Sister' nennt, von seiner Vorliebe für Schokolade und wie er aus dem Auto gekotzt hat als er zum ersten Mal ins Hochland gefahren ist. Er ist unser Chauffeur und Boardkomiker zugleich. Die Mädchen haben so Freude an ihm, dass er Ihnen seine Adresse angeben muss, um ihm nach den Ferien schweizer Schokolade zuschicken zu können. Eigentlich finde ich Tom Cruise einen unsypathischen Typen-die malayische Version hingegen ist super :-).

Donnerstag, 18. Juli 2013

Auf nach Malaysia

Wir lassen Singpur hinter uns und fahren mit dem Bus in Richtung malayische Grenze, welche wir, wie erwartet, problemlos und unkompliziert überqueren. Vegetation und Menschen sehen hüben wie drüben gleich aus. Was aber nicht gleich ist, ist die Währung. Haben bislang Singapore Dollar Löcher in unsere Taschen gefressen, hoffen wir doch, dass der malayische Ringgit etwas länger im Sack erhalten bleibt. Deshalb nehmen wir uns vor lauter Vorfreude auf billigere Tage ein Taxi an der Grenze und fahren zum Flughafen von Johor Bahru-kurz 'JB' genannt.
Von fliegen wir nähmlich via Kuala Lumpur nach Sandakan auf der Insel Borneo. Vorher stärken wir uns aber mit einer Nudelsuppe. Eigentlich stärken wir uns immer mit Nudelsuppe. Vor allem am Morgen ist eine leckere Nudelsuppe unser Lieblingsfrühstück. Egal ob Glasnudel, dicke oder dünne Nudeln. Rind-, Schweinefleich oder vegi-Wir lieben Nudelsuppen :-)

Der Flug nach Sandakan, der ehemaligen Hauptstadt der Provinz Sabah, verläuft etwas holprig und unruhig. Nach 2 1/2 Stunden Flug landen wir jedoch unversehrt in der Stadt, die im 2. Weltkrieg fast vollständig zerstört wurde.
Der erste Eindruck von Borneo ist feucht, denn es regnet in Strömen. Mit dem Taxi fahren wir direkt nach Sepilok, wo sich das Orang Utan Rehabilitation Center befindet und eines der erhofften Highlights der Reise sein soll.







Donnerstag, 15. November 2012

Mit dem Taxi nach Magalore und Indiens hässliche Seite

Unser nächstes Ziel heisst Goa. Wir entscheiden uns via Mangalore nach Goa zu fahren und steuern das nächste Reisebüro an um uns Bustickets zu kaufen. Doch unser Plan war offensichtlich nicht ganz durchdacht. Denn Busverbindungen nach Mangalore gibts nur nachts, was wir eigentlich vermeiden wollten. Es wird uns empfohlen zurück nach Bangalore zu fahren und von dort aus ein Flugzeug zu nehmen. Das ist aber auch nicht das was wir wollen. Wir wollen Land und Leute sehen und nicht ständig den Flieger nehmen. Als letzte Alternative bietet sich ein Mietauto an. Und da ein Mietauto in Indien praktisch ohne Fahrer praktisch gleich teuer ist wie mit, entscheiden wir uns für die Variante mit Fahrer-also ist es dann ja eigentlich ein Taxi ;-). Zum Einen hat man den Vorteil, dass man sich mehr auf die vorbeiziehende Landschaft konzentrieren kann und zum Anderen muss man sich nicht mit dem gefährlichen Verkehr auf Indiens Strassen direkt auseinandersetzen. Im Bezug auf die Verkehrsdicht hat Indien die höchstes Todesrate im Strassenverkehr.

Ravi, unser Chauffeur, ist ein sympathischer mitte Fünfziger und ist seit 35 Jahren "Driver", was mich etwas beruhigt. Nichts schlimmeres als wenn wir einen jungen Kamikatzefahrer gehabt hätten. 6 Stunden dauert die Fahrt von Mysore nach Mangalore und wir machen es uns im Auto gemütlich. Nach einer Stunde meint Ravi, dass er Hunger habe und jetzt frühstücken wolle. Kein Problem-also machen wir nach einer Stunde bereits Rast.

Nachdem wir die Fahrt wieder aufgenommen hatten, kommen wir rund nach einer halben Stunde an einen belebten Ort. Viele Personen stehen auf der Strasse und jetzt erkennen wir auch was die Ursache des Auflaufes ist. Zeitgleich meint Ravi "Oh, Accident". Wir fahren im Schritttempo an den Unfall heran während Ravi ein "Bus vs. Scooter" von sich gibt. Tatsächlich ist ein Reisebus mit einem Scooter Fahrer kollidiert. Der Scooter Fahrer hat den Aufprall nicht überlebt und liegt tot mit aufgerissenem Mund und Augen auf der Gegenspur. Eine Menge von Personen stehen um den Verstorbenen herum, aber niemand kommt auf die Idee den Unglücklichen abzudecken-auch wir nicht.
Der Unfall muss schon ein paar Minuten vorher passiert sein, denn der Ersatzbus trifft an der Unfallstelle ein und die Buspassagiere beginnen mit dem Umlad ihres Gepäckes. Während dieser Zeit ist weder Polizei noch Sanität vor Ort und ich hoffe nur, dass wir nie auf die Rettungkräfte Indiens angewiesen sind. Mit einem flauen Gefühl in der Magengegend setzen wir unsere Fahrt fort. Doch jetzt kann nicht mehr schnell gefahren werden, denn wir überqueren die Western Ghats, ein bis zu 2700 Meter hohes Gebirge welches sich parallel zur Küste von quasi Mumbai bis zum Süden Indiens zieht. Die Vegetation ändert sich und nimmt Dschungelartige Formen an. Affen sitzen am Strassenrand und verdrängen etwas das traurige Erlebnis von vorhin.
Gegen den späten Nachmittag treffen wir in Mangalore ein und sofort fahren wir zum Bahnhof um ein Zugsticket für den folgenden Tag nach Goa zu ergattern. Wir sind nicht die ersten die die Idee mit dem Zugticket haben. So stehen wir hinten an einer Riesenschlange an, was uns jedoch bald verleidet. Zudem werden wir von unten bis oben begafft-was in Indien eigentlich nichts besonderes ist. Doch Monika scheint sich daran zu stören. Und so versuchen wir unser Glück im Bahnhof Junction, einem kleineren, abgelegenen Bahnhof von Mangalore. Der Schalterbeamte ist äusserst unfreundlich und fertigt uns relativ schnell ab. Genervt und hungrig entschliessen wir uns, nach Goa wieder mit einem Mietauto samt Fahrer zurückzulegen. Also gehen wir lecker Schmecker Meeresfrüchte essen und lassen den Tag der uns auch die hässliche Seite Indiens gezeigt hat bei einem Kingfisher ausklingen.

Dienstag, 28. Februar 2012

Auf zum Inselparadies.




Nach vier abenteuerlichen und erlebnisreichen Tagen ziehen wir weiter in Richtung nächster Destination. Nach Trekken, Hiken etc. steht jetzt relaxen auf dem Programm. Und wo kann man das am besten? Natürlich auf einer Insel mitten im Meer.

Vom Khao Sok Nationalpark aus fahren wir mit dem Minibus nach Krabi. Wo uns bei der Ankunft diverse 'Busschlepper' erwarten. Das sind Personen welche im Auftrag irgendwelcher dunkler Typen versuchen die Ausländer zu überteuerten Preisen in irgendwelche Minibusse zu quetschen und dann an der Enddestination in ein Guesthouse zu bringen welches ebenfalls zu diesem 'Ausländerabzockerkreis' gehört. Unser Ziel ist es heute so weit wie möglich in den Süden zu kommen. Nach Trang oder vielleicht sogar bis Pak Bara, von wo aus die Fähre nach Koh Lipe ablegt, zu kommen ist unser Tagesziel. Für 800 Baht wollen uns die 'Schlepper' nach Trang bringen. Zum Einen ist mir das zu teuer und zum Andern geht es eh ums Prinzip. Also verziehen wir uns vom Ort wo ca. 50 Farangs darauf warten abgezockt zu werden. Diese Umsteigestellen für die Ausländer liegen immer ziemlich weit von einem Stadtzentrum weg. Dadurch versucht man das individuelle Weiterreisen der Gäste so umständlich und aufwändig zu gestalten-was meist auch funktioniert. Aber eben, es geht ums Prinzip. Wir marschieren zur Hauptstrasse und halten einen Songthaew, einen Pick up welcher Personen gegen Bezahlung mitnimmt, an. Dieser bringt uns zum Busbahnhof in Krabi Stadt. Von dort aus fahren wir kurz darauf nach La Ngu, von wo aus wir zusammen mit einem Polen ein Taxi für die letzten 10 Kilometer nach Pak Bara nehmen.
Statt 800 Baht für nach Trang, haben wir jetzt bis nach Pak Bara nur 500 Baht bezahlt und waren erst noch schneller. Die Freude ist gross und mein Ego gestärkt. Das feiern wir in einem Muslimrestaurant bei Hühnchen und Cola.
Dass der Süden vorwiegend muslimisch ist, haben wir natürlich gewusst. Totzdem ist es ein komisches Bild in Thailand jede zweite Frau mit Kopftuch zu sehen. Uns kann es egal sein, denn morgen geht es nach Koh Lipe, unserem Inselparadies...

Sonntag, 24. Juli 2011

Von Phonsavan nach Vang Vieng




In einem Minibus fahren wir auf einer Landstrasse in Richtung Vang Vieng, welches auf dem halben Weg nach Vientiane (der Hauptstadt Laos) liegt. Mit uns an Bord ein aelteres Belgisches Ehepaar. Obwohl es regnerisch ist und wir sogar ueber lange Zeit im Nebel fahren, ist gilt dies vielleicht als die schoenste Strasse Laos. Muehsam bezwingt der Bus einen Berg um den Anderen um dann quitschend wieder auf der anderen Seite Anlauf zu holen. Ein etwas mulmiges Gefuehl haben wir im Mittelteil der Strecke. In diesem Teil wurde vor noch nicht all zu langer Zeit Angriffe auf Reisebusse durchgefuehrt wobei es auch Tote gab. Die Taeter und ihr Motiv konnten nie eruiert werden.
Wohlbehalten kommen wir jedoch am Nachmittag in Vang Vieng an und sind sofort begeistert von der wilden Karstberglandschaft.

Donnerstag, 21. Juli 2011

30 Stunden im Bus




Da wir aus Zeitgruenden Hanoi und die Halong Bucht "canceln" muessen, haben wir uns entschieden via Vinh nach Laos zu fahren. Ein Schlafbus der unbequemen Sorte soll uns nach Vinh bringen. Die Vietnamesische Planung laesst zu, dass der Bus komplett ueberfuellt ist und der Gang des Buses mit menschlicher Fracht bedeckt ist.
Unser Ziel ist eine relativ unbekannte Hafenstadt von wo aus wir aber einen direkten Bus nach Phonsavan (Laos) haben sollen. Wir kommen um 01.00h in Vinh an und stellen sofort fest, dass der Busbahnhof bis um 05.00h geschlossen ist. Bei einer Suppenkueche harren wir die 4 Stunden in der Dunkelheit aus. Ich habe Michelle sogar den Vorschlag gemacht, dass wir unsere Reise einen Tag unterbrechen und am Folgetag weiterreisen koennten. Schliesslich sind wir bereits seit 12 Stunden unterwegs. Doch sie zeigt Durchhaltewille und meint wenn wir schon hier seien, sollten wir es doch gleich durchziehen. Vielleicht hatte ich ja gehofft, dass sie auf mein Angebot eingeht...schliesslich werde ich ja nun wirklich nicht mehr juenger :-). Als wir den Busbahnhof betreten duerfen, stellen wir fest, dass wir tatsaechlich einen Bus nach Phonsavan haben. Dies ist nicht selbstverstaendlich, da diese Route nicht taeglich bedient wird. Bei der Sichtung unseres Busses verfliegt unsere Freude gleich wieder ein wenig. Es ist einer dieser Busse, bei denen man Witze reisst wenn ma sie sieht und man belustigt anmerkt, dass dies vielleicht unser Bus sein koennte, bis man dann merkt, dass er es tatsaechlich ist. Marke Altmetal mit Motor faehrt puenktlich um 06.00h ab. Mit uns an Bord sind vier weitere einheimische Fahrgaeste. Trotz der spaerlichen Menschenfracht ist dies einer der Busse der rentieren wird. Unter und ueber den Baenken ist naemlich die Schmuggelware bestens verstaut.
Der Weg fuehrt uns Abseits der Touristenzentren ins Vietnamesische Hinterland. Keine gemieteten Motorbikes mehr, sondern Ochsengespanne. Keine rote Ampeln lassen unseren Bus halten, sondern eine fast unpassierbare Piste und Kuhherden. Ich geniesse diese Fahrt und Marke Altmetal wird fast zum Bentley fuer uns. zwischdurch steigen wieder Fahrgaeste zu und aus, es herrscht ein reges Treiben. Nachdem wir ein Gebirge erklommen habe, wartet auf der Passhoehe (ca.2000 m.ue.M) der Grenzuebtritt nach Laos auf uns. Wir verlassen Vietnam welches uns ausserordentlich gut gefallen hat und begeben uns ins Abenteuer Laos. Dabei werden Schweizer als bevorzugte Gaeste angesehen und sind ausser Luxenburger als einziges westliches Land visumfrei. Sogar die Vietnamesen muessen eine Gebuehr bezahlen, welche uns ebenfalls erspart bleibt. Nach einer atemberaubenden Fahrt durch das Laotische Hochland erreichen wir mit Phonsavan unser Etappenziel. Seit der Abfahrt von Hoi An sind wir ein wenig mehr als 30 Stunden unterwegs gewesen und uns steht der Sinn nur noch nach schlafen. Dies wird uns jedoch, dank Kakerlaken im Zimmer, nicht einfach gemacht...

(Video) Vietnam

Samstag, 16. Juli 2011

Chaos beginnt...

Bislang ist alles wie geplant verlaufen. Unsere naechste Station haette die Vietnamesische Hauptstadt Hanoi im Norden sein sollen. Da wir aber wegen meinen Bauchkraempfen einen Tag im Verzug sind und viel schlimmer noch, der Ferienbeginn in Vietnam ist, sind alle Plaetze im Bus oder Zug fuer fast eine Woche ausgebucht. Was fuer ein Anfaengerfehler, gehoert doch das Abchecken der Feiertage und Ferienbeginne zu einer normalen Reisevorbereitung. Das Einzige was man uns offerieren kann, ist ein Busticket nach Hoi An, welches 500 km noerdlicher von Nha Trang liegt. Da Hoi An eigentlich ein schoenes Staedtchen sein soll und wir so schon wieder etwas naeher an Hanoi sind, beschliessen wir die 12 Stunden im Nachtbus zu verbringen. Wie es von da aus weiter gehen soll, wissen wir aber noch nicht...

Samstag, 2. Juli 2011

Bangkok









Bangkok ist uns ja nun wirklich nicht mehr unbekannt. Nachdem wir 2009 wegen Krankheiten zwangslaeufig 2 Wochen in der Thailaendischen Metropole verbringen mussten, ist die Stadt ein Begriff fuer uns.
Wir verzichten auf grosse Besichtigungen (das machen wir dann spaeter, wenn Selina und Monika zu uns gestossen sind) und kuemmern uns vorzugsweise um etwas Anderem sehr Wichtigen-naemlich dem Essen. In jeder Gasse richt es nach Geduenstetem, Gebratenem und sonstigen Laeckereien. So probieren wir unter Anderem gebratene Fischpaste und Suppen und Vanilleeis mit Bohnen. Nebenbei erledigen wir noch anfallende Einkaeufe und ein Besuch auf einem Lebensmittelmarkt darf auch nicht fehlen. Alles in Allem aber 2 ruhige Tage. Was sich aber morgen vermutlich aendern wird. Denn morgen brechen wir in Richtung Kabodscha auf. Mindestens 6 Stunden Zugfahrt und ein paar Stunden im Bus plus ein Grenzuebergang erwarten uns...