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Sonntag, 18. November 2012

Ankunft in Goa.

8 Stunden für 300 Km sagt genug aus über den Zustand der Indischen 'Highways' aus. Trotzdem war es eine spannende Fahrt von Mangalore nach Goa. Durch viele kleine Dörfer mit einem erstaunend hohen Anteil von Muslimen, was mich doch etwas überraschte. Und anscheinend, so habe ich mich schlau gemacht, findet momentan eine ziemliche Radikalisierung der Muslime im Bundesstaat Kerala statt. Schade, es wäre doch so schön wenn wir alle friedlich nebeneinander leben könnten.

Friedlich ist es aber in Goa-sehr friedlich. Wir steuern den Agonda Beach im Norden des berühmten Palolem Beach an. Palolem Beach kann man etwas mit 'El Arenal' für Arme bezeichnen. Viele betrunkene und bekiffte Russen und Israelis-also nicht wirklich traumhaft.
Anders präsentiert sich uns der Agonda Beach. Ein relativ kleiner Strand mit netten Hütten und gemütlichem Volk und einem Haufen Kühe am Strand. Wir quartieren uns in einem einfachen Hüttchen im 'Jardim o mar' ein und essen lecker Abendessen. Auf meinem Speiseplan steht Fajitas da ich des Indischen Essens etwas müde bin und mich entschlossen habe, dass ich jeweils am Mittag etwas Indisches und am Abend etwas nicht Indisches esse. Für Monika, welche sich vegetarisch ernährt ist Indien natürlich das Paradis, aber auch sie bestellt heute Fajitas veg. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedet sich der heutige Tag, mit der Vorfreude auf ein paar Strandtage.

Dienstag, 28. Februar 2012

Auf zum Inselparadies.




Nach vier abenteuerlichen und erlebnisreichen Tagen ziehen wir weiter in Richtung nächster Destination. Nach Trekken, Hiken etc. steht jetzt relaxen auf dem Programm. Und wo kann man das am besten? Natürlich auf einer Insel mitten im Meer.

Vom Khao Sok Nationalpark aus fahren wir mit dem Minibus nach Krabi. Wo uns bei der Ankunft diverse 'Busschlepper' erwarten. Das sind Personen welche im Auftrag irgendwelcher dunkler Typen versuchen die Ausländer zu überteuerten Preisen in irgendwelche Minibusse zu quetschen und dann an der Enddestination in ein Guesthouse zu bringen welches ebenfalls zu diesem 'Ausländerabzockerkreis' gehört. Unser Ziel ist es heute so weit wie möglich in den Süden zu kommen. Nach Trang oder vielleicht sogar bis Pak Bara, von wo aus die Fähre nach Koh Lipe ablegt, zu kommen ist unser Tagesziel. Für 800 Baht wollen uns die 'Schlepper' nach Trang bringen. Zum Einen ist mir das zu teuer und zum Andern geht es eh ums Prinzip. Also verziehen wir uns vom Ort wo ca. 50 Farangs darauf warten abgezockt zu werden. Diese Umsteigestellen für die Ausländer liegen immer ziemlich weit von einem Stadtzentrum weg. Dadurch versucht man das individuelle Weiterreisen der Gäste so umständlich und aufwändig zu gestalten-was meist auch funktioniert. Aber eben, es geht ums Prinzip. Wir marschieren zur Hauptstrasse und halten einen Songthaew, einen Pick up welcher Personen gegen Bezahlung mitnimmt, an. Dieser bringt uns zum Busbahnhof in Krabi Stadt. Von dort aus fahren wir kurz darauf nach La Ngu, von wo aus wir zusammen mit einem Polen ein Taxi für die letzten 10 Kilometer nach Pak Bara nehmen.
Statt 800 Baht für nach Trang, haben wir jetzt bis nach Pak Bara nur 500 Baht bezahlt und waren erst noch schneller. Die Freude ist gross und mein Ego gestärkt. Das feiern wir in einem Muslimrestaurant bei Hühnchen und Cola.
Dass der Süden vorwiegend muslimisch ist, haben wir natürlich gewusst. Totzdem ist es ein komisches Bild in Thailand jede zweite Frau mit Kopftuch zu sehen. Uns kann es egal sein, denn morgen geht es nach Koh Lipe, unserem Inselparadies...