«Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Menschen, welche die Welt nicht angeschaut haben« Alexander von Humboldt (deutscher Naturforscher und Forschungsreisender, 1769-1859)
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Freitag, 29. November 2013
Donnerstag, 28. November 2013
Goa
Gross war beiderseits die Freude beim Wiedersehen im Cuba Resort in Patnem. Mohan mit seinem Team ist uns beim letztjährigen Aufenthalt ins Herz gewachsen und es ist schön alle wieder gesund anzutreffen. Beim 'Kuba Resort' ist das Wort 'Resort' etwas zu hoch gegriffen ist. Es handelt sich um eine Anlage mit ca. 8 Hüttchen im Garten und 2 an der Beachfrontseite mit einem zusätzlichen Restaurant. Wir haben uns extra wieder unser Hüttchen aus dem letzten Jahr reservieren lassen. Und weil wir dekadent sind, haben wir uns für die ganze Zeit hier im Cuba einen Roller gemietet. Morgens machen wir in der Regel einen Ausflug mit dem Roller und nachmittags geben wir uns dem Strandleben preis. Untermalt wird dies Ganze mit lecker essen zu jeder Tageszeit. Während Monika ihren Honey/Lemon/Ginger-Tea en mass geniesst, kommt bei mir die Kingfisher Brauerei nicht zu kurz. Tage in Goa sind schön und deshalb sind die Tage in Goa auch nur halb so lang-zumindest gefühlt und bald ist diese wunderbare Zeit vorbei und die Rückreise nach Mumbai steht vor der Tür. Doch eine kleine Sache ist da doch noch...
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Donnerstag, 22. November 2012
Cabo de Rama Fort
Goa war einst Portugiesische Kolonie und das kann man auch noch überall erkennen. Ein Grossteil der Bevölkerung ist katholisch und kleidet sich auch dementsprechend. Weniger Sari, mehr T-shirt und Blusen sind bei den Frauen zu sehen.
Auch in der Küche und den Namen sind die Portugiesischen Einflüsse nicht zu verleugnen. Überall in Goa haben die Portugiesen Bauwerke der damalige Epoche hinterlassen. Kirchen, Burgen und Kathedralen sind nirgends so zahlreich zu finden wir hier in Goa.
Das Fort Cabo de Rama ist eine alte Festigungsanlage und wurde durch die Portugiesen zum Schutz der Küste erbaut. Die rund 30 km legen wir wieder mit unserer 'Harley für Anfänger' im nu zurück.
Der Eingag lässt schon die Grösse der Anlage erkennen. Leider sind nicht mehr viele Gebäude von früher erhalten. Eine Kirche in der Mitte und eine Ruine eines Gebäudes welches jedoch offensichtlich etwas später erbaut wurde-das wars. Umso imposanter sind die Festungsmauern der Anlage. Geschätzte 20 ha gross ist das Areal und bietet, sofern man über etwas Fantasie verfügt, einen riesiger Abenteuerspielplatz. Von den Mauer führen Wege die Klippen zum Meer hinunter und ich stelle mir vor, wie früher schon die Portugiesen diesen Weg gegangen sind. Offensichtlich haben nicht nur wir Freude an der Anlage, sondern auch eine grosse Gemeinde an Affen, welche sich im ehemaligen Fort angesiedelt hat..
Wir lassen die Festung hinter uns und fahren vorbei an Dörfern in welchen der Chillianbau scheinbar zu einem Haupterwerb gehört. Zum Trocknen der Chillis werden diese einfach an den Strassenrand gelegt um irgendwann, angereichert mit einer guten Portion Kohlenmonoxyd, ihren Weg zum Markt zu finden.
Auch in der Küche und den Namen sind die Portugiesischen Einflüsse nicht zu verleugnen. Überall in Goa haben die Portugiesen Bauwerke der damalige Epoche hinterlassen. Kirchen, Burgen und Kathedralen sind nirgends so zahlreich zu finden wir hier in Goa.
Das Fort Cabo de Rama ist eine alte Festigungsanlage und wurde durch die Portugiesen zum Schutz der Küste erbaut. Die rund 30 km legen wir wieder mit unserer 'Harley für Anfänger' im nu zurück.
Der Eingag lässt schon die Grösse der Anlage erkennen. Leider sind nicht mehr viele Gebäude von früher erhalten. Eine Kirche in der Mitte und eine Ruine eines Gebäudes welches jedoch offensichtlich etwas später erbaut wurde-das wars. Umso imposanter sind die Festungsmauern der Anlage. Geschätzte 20 ha gross ist das Areal und bietet, sofern man über etwas Fantasie verfügt, einen riesiger Abenteuerspielplatz. Von den Mauer führen Wege die Klippen zum Meer hinunter und ich stelle mir vor, wie früher schon die Portugiesen diesen Weg gegangen sind. Offensichtlich haben nicht nur wir Freude an der Anlage, sondern auch eine grosse Gemeinde an Affen, welche sich im ehemaligen Fort angesiedelt hat..
Wir lassen die Festung hinter uns und fahren vorbei an Dörfern in welchen der Chillianbau scheinbar zu einem Haupterwerb gehört. Zum Trocknen der Chillis werden diese einfach an den Strassenrand gelegt um irgendwann, angereichert mit einer guten Portion Kohlenmonoxyd, ihren Weg zum Markt zu finden.
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Montag, 19. November 2012
Goa
Nachdem wir im schönen 'Jardim o Mar' nur eine Nacht bleiben konnten und am Agoda Beach nichts passendes zu finden war, wechselten wir zum ebenso schönen Patnem Beach und quartierten uns in einer billigen, schmutzigen Unterkunft, welches nicht das Wahre war, ein.
Es macht sich schon etwas Resignation bei uns breit weil wir keine schöne Unterkunft für unsere Tage am Strand finden, da stossen wir auf das liebliche 'Cuba Resort' am Patnem Beach. Es ist genau das was wir gesucht haben. Relativ günstig, sauber und mit viel Flair. Jetzt können unsere Strandtage definitiv beginnen.
Mit uns befindet sich im 'Cuba' unter anderem ein Pärchen um die 50. Es stellt sich heraus, dass sie ebenfalls aus der Schweiz sind und eine halbjährige Reise durch Asien machen. Schnell freunden wir uns mit Afra und Robert, welche beide Sozialarbeiter sind, an. Vor allem Monika geniesst das viele 'Käffäle' mit den beiden, welche sehr interessante Persönlichkeiten sind.
Afra geht an Krücken weil sie in Delhi sich am 2. Tag (!) ihrer Reise bei einem Sturz ihren Oberschenkel gebrochen hatte. Seither jagte ein Arzttermin den Andern. Im 'Cuba' ist jetzt Regenration und Erholung angesagt und die beiden scheinen sich echt zu freuen, dass sie mit uns etwas Abwechslung in ihren handicapierten Reisealltag haben. Auch wir freuen uns um die temporäre Vergrösserung unseres Reiseteams und geniessen die Tage in Goa bei gutem Essen, Kingfisher Beer und viel Sonne und Meer.
Es macht sich schon etwas Resignation bei uns breit weil wir keine schöne Unterkunft für unsere Tage am Strand finden, da stossen wir auf das liebliche 'Cuba Resort' am Patnem Beach. Es ist genau das was wir gesucht haben. Relativ günstig, sauber und mit viel Flair. Jetzt können unsere Strandtage definitiv beginnen.
Mit uns befindet sich im 'Cuba' unter anderem ein Pärchen um die 50. Es stellt sich heraus, dass sie ebenfalls aus der Schweiz sind und eine halbjährige Reise durch Asien machen. Schnell freunden wir uns mit Afra und Robert, welche beide Sozialarbeiter sind, an. Vor allem Monika geniesst das viele 'Käffäle' mit den beiden, welche sehr interessante Persönlichkeiten sind.
Afra geht an Krücken weil sie in Delhi sich am 2. Tag (!) ihrer Reise bei einem Sturz ihren Oberschenkel gebrochen hatte. Seither jagte ein Arzttermin den Andern. Im 'Cuba' ist jetzt Regenration und Erholung angesagt und die beiden scheinen sich echt zu freuen, dass sie mit uns etwas Abwechslung in ihren handicapierten Reisealltag haben. Auch wir freuen uns um die temporäre Vergrösserung unseres Reiseteams und geniessen die Tage in Goa bei gutem Essen, Kingfisher Beer und viel Sonne und Meer.
| Unser Bungalow |
| 'Cuba Resort' in Patnem Beach. Im Hintergrund sind Afra und Robert zu sehen. |
Sonntag, 18. November 2012
Ankunft in Goa.
8 Stunden für 300 Km sagt genug aus über den Zustand der Indischen 'Highways' aus. Trotzdem war es eine spannende Fahrt von Mangalore nach Goa. Durch viele kleine Dörfer mit einem erstaunend hohen Anteil von Muslimen, was mich doch etwas überraschte. Und anscheinend, so habe ich mich schlau gemacht, findet momentan eine ziemliche Radikalisierung der Muslime im Bundesstaat Kerala statt. Schade, es wäre doch so schön wenn wir alle friedlich nebeneinander leben könnten.
Friedlich ist es aber in Goa-sehr friedlich. Wir steuern den Agonda Beach im Norden des berühmten Palolem Beach an. Palolem Beach kann man etwas mit 'El Arenal' für Arme bezeichnen. Viele betrunkene und bekiffte Russen und Israelis-also nicht wirklich traumhaft.
Anders präsentiert sich uns der Agonda Beach. Ein relativ kleiner Strand mit netten Hütten und gemütlichem Volk und einem Haufen Kühe am Strand. Wir quartieren uns in einem einfachen Hüttchen im 'Jardim o mar' ein und essen lecker Abendessen. Auf meinem Speiseplan steht Fajitas da ich des Indischen Essens etwas müde bin und mich entschlossen habe, dass ich jeweils am Mittag etwas Indisches und am Abend etwas nicht Indisches esse. Für Monika, welche sich vegetarisch ernährt ist Indien natürlich das Paradis, aber auch sie bestellt heute Fajitas veg. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedet sich der heutige Tag, mit der Vorfreude auf ein paar Strandtage.
Friedlich ist es aber in Goa-sehr friedlich. Wir steuern den Agonda Beach im Norden des berühmten Palolem Beach an. Palolem Beach kann man etwas mit 'El Arenal' für Arme bezeichnen. Viele betrunkene und bekiffte Russen und Israelis-also nicht wirklich traumhaft.
Anders präsentiert sich uns der Agonda Beach. Ein relativ kleiner Strand mit netten Hütten und gemütlichem Volk und einem Haufen Kühe am Strand. Wir quartieren uns in einem einfachen Hüttchen im 'Jardim o mar' ein und essen lecker Abendessen. Auf meinem Speiseplan steht Fajitas da ich des Indischen Essens etwas müde bin und mich entschlossen habe, dass ich jeweils am Mittag etwas Indisches und am Abend etwas nicht Indisches esse. Für Monika, welche sich vegetarisch ernährt ist Indien natürlich das Paradis, aber auch sie bestellt heute Fajitas veg. Bei einem wunderschönen Sonnenuntergang verabschiedet sich der heutige Tag, mit der Vorfreude auf ein paar Strandtage.
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