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Mittwoch, 27. Juli 2011

Tubbing, Drogen und Tote


Die Landschaft um Vang Vieng ist unglaublich schoen und man kann soviele Outdooraktivitaeten unternehmen, dass es einem sicher nicht langweilig wird. Leider kommen jedoch viele Rucksackreisende wegen einem anderen Grund nach Vang Vieng-naemlich um sich volldroehnen lassen. Dies geschieht mittels fluessiger Nahrung und einem Haufen weiteren Substanzen. Die Lieblingsbeschaeftigung der Backpackerszene ist das Tubbing. Man wird mit einem Pickup zu einem Punkt ca. 10 Kilometer oberhalb des Flusslaufes gebracht um sich dann auf einem alten Lastwagenpneu wieder nach Vang Vieng treiben zu lassen. Dabei werden die Tubber an diversen Baren vorbei getrieben wo sie einfach aus dem Wasser gezogen werden. Dann heisst es sauefen ohne Ende und Happy-Produkte konsumieren. Zb. Happypizza versetzt mit allerlei Scheisse wie Magic Musrooms usw. Und es gibt verdammt viele solche Bars auf dem Weg zurueck zum Dorf. Leider fuehrten auch die relativ haeufigen Kontrollen der Polizei und diverse toedliche Unfaelle mit zugedoehnten Tubbern nicht zur Besserung bei.

Kayaking und Caving





Kayaking steht als naechstes auf dem Programm. Eigentlich keine schwierige Sache, denn man hat waehrend dem Paddeln noch genuegend Zeit die Umgebung zu geniessen. Als die Stroemung schneller wird und wir auf einen Pfeiler einer Bruecke zusteuern und unsere Paddelbewegungungen nicht wirklich synchron sind, :-) passiert es. Wir kentern und ich knalle voll auf den Stein/Betonsockel der Bruecke. Schnell sind wir wieder im Boot, jedoch habe ich mir diverse Schuerfungen angelacht und es blutet ueberall ein wenig am Bein. Wenigstens nichts gebrochen ist die Devise und wir setzen die Fahrt, mit einem Lachen ueber unsere eigene Bloedheit , fort.

In den Bergen von Vang Vieng verstecken sich diverse Hoehlen von denen wir 2 erkunden. Eine davon ist eine Wasserhoehle, dass heisst man schwimmt nur in ein grosses schwarzes Loch hinein, was ziemlich speziell ist und deshalb doppelt soviel Spass macht.

Sonntag, 24. Juli 2011

Von Phonsavan nach Vang Vieng




In einem Minibus fahren wir auf einer Landstrasse in Richtung Vang Vieng, welches auf dem halben Weg nach Vientiane (der Hauptstadt Laos) liegt. Mit uns an Bord ein aelteres Belgisches Ehepaar. Obwohl es regnerisch ist und wir sogar ueber lange Zeit im Nebel fahren, ist gilt dies vielleicht als die schoenste Strasse Laos. Muehsam bezwingt der Bus einen Berg um den Anderen um dann quitschend wieder auf der anderen Seite Anlauf zu holen. Ein etwas mulmiges Gefuehl haben wir im Mittelteil der Strecke. In diesem Teil wurde vor noch nicht all zu langer Zeit Angriffe auf Reisebusse durchgefuehrt wobei es auch Tote gab. Die Taeter und ihr Motiv konnten nie eruiert werden.
Wohlbehalten kommen wir jedoch am Nachmittag in Vang Vieng an und sind sofort begeistert von der wilden Karstberglandschaft.