Freitag, 15. Juli 2011

Saigon, Verkehr und so...

Strandleben in Nha Trang







Am Strand von Nha Trang haben sich einst die GIs vom Einsatz ab der Front des Vietnamkrieges erholt.
45 Jahren spaeter liegen wir im selben Sand und geniessen Tag fuer Tag das schoene Wetter und unser fleisssiges "Nichtstun". Essen, Chillen, Schlafen und dann wieder von vorne-Es gab schon stressigere Momente :-) Alles soweit Palletti...bis auf einen Tag wo ich mit Magenkraempfen einen Tag im Bett liegen muss. Dies, nachdem ich etwas probiertt habe, was definitif nicht fuer meinen Magen bestimmt ist, doch dazu spaeter...:-)

Michelle wird 14!


Michelle feiert heute am 15.07. ihren 14. Geburtstag. Ihr Geburtstagswusch ist...ausschlafen!
Ich wuensche dir alles Gute zu deinem Geburi und bitte bleib so wie Du bist....

Musik


(Bitte nicht das chaotische Video beachten, es geht um die Musik..:o))

Musik ist ein wichtiger Bestandteil jeder Kultur. Ich glaube darueber muss man eigentlich nicht viel philosophieren. Da Kultur jedoch nichts Festes und Bestaendiges ist und staendig einem Wandel unterzogen ist, gilt dies auch fuer die Musik. Im Vorfeld meiner Reise habe ich mir stundenlang landesspezifische Musik heruntergeladen bzw. angehoert. Natuerlich mit der Vorfreude, dass ich das waehrend unseres Trips noch mehr geniessen und den vergangenen Tagen nachschweifen in welchen Indochina noch nicht von 123 345 567 pro m2 Reisenden heimgesucht wurde.
Und was ist nun? Ein dumpfer Technobeat begleitet uns seit Bangkok. tae,tae,ringg,ringg,bum,bumm.......keine liebliche Harfe, keine asiatischen Troeten!
Nur immer wieder...tae,tae,ringg,ringg,bum,bumm. Selbst im Radio ist es nicht einfach einen Sender mit Volksmusik zu finden. Akustische Globalisierung quasi..!
Einzig in Kambodscha haben wir bislang hin und wieder Gruppen von Minenopfer getroffen welche wunderschoene Musik machten. Diese haben, mit den zum Teil abgetrennten Gliedmassen, einen Hauch der oben gennanten Romantik herbeigezaubert...

Dienstag, 12. Juli 2011

Vietnam und Facebook

Die Bildet der arabische Revolution in Tunesien und Ägypten scheinen auch an den Vietnamesischen Capos nicht spurlos vorbei gegangen zu sein. Und da dass Fatzelbook eine der Hauptplattformen ist, was das Regierungsregimegestürze betrifft, wurde diese von Chefs gleich aus dem Internetprogramm gestrichen. Da die Welt der Hacker und IT-Gemeinde ungemein mehr Wissen vom Netz als der Staat hat, kann dies jedoch problemlos umgangen werden. Und wie ich soeben erfahren habe, ist Kino.to wieder als Kinox.to online. Also meine kleine Cyberwelt ist irgendwie in Ordnung..;-)



Von Phnom Penh nach Nha Trang (Vietnam)

Von Phnom Penh machen wir uns in einer recht unspektulären Fahrt und einem genauso unspektulären Grenzübertritt in Richtung Saigon auf. Saigon macht sich gleich durch sein Chaos, vor allem in der Verkehrssituation bemerkbar. Bei Rotlicht stehen gerne mal bis zu 500 Motorräder und Roller zur Abfahrt bereit und das Überqueren solcher Strassen ist definitif das grösste Abenteuer der letzten Tage :o) In Saigon warten wir 7 Stunde bis zur Weiterfahrt. Dabei stellen wir fest, dass Vietnam gar nicht so teuer ist wie es uns von anderen Reisenden vorgewarnt wurde. Im Gegenteil, es ist fast ein wenig günstiger als Kambodscha.

Die Nacht verbringen wir in einem Zug der "Soft Seat" Klasse. Es stinkt erbärmlich und ist auch sonst mehr Mittel zum Zweck. Um 05.38h fahren wir im Bahnhof von Nha Trang ein. Da wir erst später im Guesthouse eichecken können, machen wir vorerst einen Spaziergang am Strand. Und der ist bereits stark überfüllt. Die Vietnamesen scheinen ein Volk der Frühaufsteher zu sein. Nach ein paar Stunden können wir dann auch endlich todmüde unser Zimmer beziehen und freuen uns auf die kommenden Tage...

Position:Nguyễn Thiện Thuật,Nha Trang,Vietnam

Montag, 11. Juli 2011

Kambodscha

Kambodscha war bei mir vor unserem Besuch eigentlich nur wegen seiner Geschichte bzw. dem Genozid welcher durch das mörderische Regime des Pol Pot an der Kambodschanischen Bevölkerung begangen wurde ein Begriff. Ich kann auch praktisch keine Vergleiche ziehen, da ich aus dieser Region erst Thailand kenne. Es ist ärmer als Thailand. Bettelnde Mensche trifft man immer und überall. Die Infrastruktur ist vorwiegend der urbanen Bevölkerung vorbehalten. Dennoch sieht man bei der leidgeplagten Bevölkerung keinen Groll oder vielleicht sogar Anzeichen von Aufgabe. Im Gegenteil. Die Kambodschaner sind ein freundliches, fröhliches Volk. Kambodscha ist das wahre Land des Lächelns und das macht es so symphatisch. Natürlich ist es aufgrund der vielen Probleme härter und rauer als Thailand und aber vielleicht macht es dies auch eine Spur authentischer.

Donnerstag, 7. Juli 2011

Draft Bier

Falls ihr einmal in Phnom Penh seid,werdet ihr sicher das reichhaltige kulinarische Angebot ausprobieren wollen.Das sagten wir uns auch und so haben wir heute in einem Chinesischen Freiluftrestaurant dinniert. "Du ju häf draftbier" war meine Antwort auf die Frage was ich trinken wolle."yes wii häf draftbier. Du ju wont ä big or ä smoll oan?". Also Hallo, ich bin Schweizer mit Österreichischen Wurzeln-natürlich will ich ein big oan. Irgendwie wird das anders interpretiert. Auf jeden Fall stellt der nette Kellner ein riesen Teil mit Zapfhahnen auf unseren Tisch. Ein läppischer Kelch bis zum Rand gefüllt mit Bier, mit einem Fassungsvermögem von 4(!) Liter, steht vor mir.

Ich:"thäts tu matsch fo mi,i wont only ä gläss of draft"

Kellner:"yes thäts draft".

Und schon ist er mit einem Lachen weg. Gelacht wird auch von Michelle und zwar ziemlich schadenfreudig.Also der Rest der Story ist rasch erklärt. Ich bin fast meinen Mann gestanden und habe 3 1/2 Liter gekillt.und jetzt liege ich im Bett und verfasse diese Zeilen.In die Moral der Geschicht?Draft Bier bestellt man in Kambodscha nicht!! Oh Gottttt ist mir schwindlig...

Position:141,,Kambodscha

Foltergefaengnis Toul Sleng (Phnom Penh)


In einer 1,5 m2 grossen Zelle eingesperrt.

Die letzten Kleider vor dem Tode...

Auch vor Kinder machten die Kommunisten nicht halt..

Uber Kambodscha haengt immer noch der Schleier seiner Vergangemheit. Einem Genozid wie ihn die Welt bislang kaum gesehen hat. Im Namen irgendwelcher Ideologien wurde ueber das kambodschanische Volk Grauen und Terror verbreitet. Im Namen des Kommunismus wurden an die 2 Millionen Kambodschaner von den eigenen Landsleuten auf brutalste Art und Weisae gefoltert und umgebracht. Das Gefaengnis Toul Sleng war einer dieser grausigen Schauplaetze. Geschatzte 20 000 Menschen wurden dort gerfoltert und ermordet. Jeder der den Moerdertruppen zu intelektuell aussah (darunter gehoerten schon die Brillentraeger), wurde gefoltert und umgebracht.
Waehrend wir uns das Museum, welches sich nun hinter den ehemaligen Gefaengnissmauern befindet, ansehen, werden Michelle und ich von einem aeltern Herrn angesprochen. Er stellt sich als Mr. Chum Mey vor. Er ist einer der sieben Ueberlebenden, welche beim Eintreffen der Vietnamesischen Armee im Gefaengnis aufgefunden werden. Er spricht nur Kambodschanisch, zeigt uns aber bildlich wie er gefangen gehalten wurde bzw. wie er gefoltert wurde. Auf 1.5 m2 Flaeche eingesperrt, mit seinem Zellennachbar festgeketet, musste er grausame Qualen ueberstehen. Eines Tages wurde ihm seine Frau vorgefuehrt und vor seinen Augen erschossen. Sein Verbrechen? Er war Ingenieur...
Wer sich fuer Herr Chum Mey interessiert, kann sich auf seiner Homepage umschauen.

www.ksemksan.org

Otres Beach, Sihanoukville









Um etwas zu entspannen, hat es uns Richtung Kueste gezogen. Etwas Sonne tanken und chillen, das ist unser Programm. Da das Wetter aber nicht wirklich chillig ist und es am 2. Tag heftig regnet, beschliessen wir, da die Wetterprognose keine Besserung in Aussicht hat, am naechsten Tag nach Phnom Penh zu fahren.

Dienstag, 5. Juli 2011

Angkor Wat





Angkor Wat ist vielleicht einzigartig in seiner Art. Zumindest ist es eine der grössten Tempelanlage der Welt. Eigentlich weiss ich herzlich wenig über die Anlage und auch das was mein Reiseführer hergibt, klärt mich nicht ganz auf. Und wer mehr über das Bauwerk erfahren will, ist bei Wikipedia besser aufgehoben als auf dieser Seite. Um ganz ehrlich zu sein ist es mir auch ziemlich egal, dass ich so wenig weiss. Ich werde wohl nie zum wirklichen Tempelliebhaber. Mich interessien diese Kulturen auch nicht übermässig, ich denke es ist keine Schande dies zu sagen. Und doch war der Besuch in Angkor Wat eine Bereicherung. Vor allem die Dschungeltempel haben es uns angetan. Praktisch senkrechte Treppen hochkraxeln, die eng gebauten Gänge zu erforschen und sich vorstellen wie die Zeit war. Nein, nicht die Zeit als die Hochkulturen dies ihr Eigen nannten, sondern die Zeit als Indiana Jones und Co. Solche und andere Tempelanlagen unter Einsatz ihres Lebens erkundeten und entdeckten. In dieser Tempelanlage im Norden Kambodschas durfte ich für einen Tag noch einmal Indiana Jones sein, welcher ich in früher Kindheit so oft war. Nur schon deshalb hat es sich gelohnt Angkor Wat zu besuchen...

Samstag, 2. Juli 2011

Bangkok









Bangkok ist uns ja nun wirklich nicht mehr unbekannt. Nachdem wir 2009 wegen Krankheiten zwangslaeufig 2 Wochen in der Thailaendischen Metropole verbringen mussten, ist die Stadt ein Begriff fuer uns.
Wir verzichten auf grosse Besichtigungen (das machen wir dann spaeter, wenn Selina und Monika zu uns gestossen sind) und kuemmern uns vorzugsweise um etwas Anderem sehr Wichtigen-naemlich dem Essen. In jeder Gasse richt es nach Geduenstetem, Gebratenem und sonstigen Laeckereien. So probieren wir unter Anderem gebratene Fischpaste und Suppen und Vanilleeis mit Bohnen. Nebenbei erledigen wir noch anfallende Einkaeufe und ein Besuch auf einem Lebensmittelmarkt darf auch nicht fehlen. Alles in Allem aber 2 ruhige Tage. Was sich aber morgen vermutlich aendern wird. Denn morgen brechen wir in Richtung Kabodscha auf. Mindestens 6 Stunden Zugfahrt und ein paar Stunden im Bus plus ein Grenzuebergang erwarten uns...

Anreise

Ich stehe am Fenster im 7. Stock eines Viersterne Hoteles und schaue etwas genervt auf die wohl groesste Baustelle der Welt-auf Abu Dhabi. Bauplatz an Bauplatz reiht sich ein in die sonst so karge und trockene Umwelt. Doch was ist passiert und warum stehe ich hier, anstatt in Richtung Thailnad unterwegs zu sein?

Mit dem Zug fahren Michelle und ich von Winterthur direkt nach Muenchen von wo aus unser Flug nach Thailand fliegt. 300 Euro Ersparnisse pro Flugticket machen diesen Umweg nach Muenchen mehr als ertraeglich. In Muenchen angekommem, will sich Michelle eine Currywurst goennen. Ihrem Argument, dass bei der Bloedmachsendung "mitten im Leben" auf RTL die Leute auch immer Currywurst essen gehen, kann ich mich nicht entziehen.
Nach Currywurst und 4 Stunden Wartezeit sitzen wir im zu eng bestuhlten Airbus A330 der Fluglinie Ethiad. Ethiad ist eine nationale Fluggesellschaft der VAE (Verinigten. Arabische Emirate). Das bedeutet, dass wir in Abu Dhabi umsteigen muessen. Und, ihr ahnt es schon, funktioniert das nicht ganz so reibungslos wie geplant. Nach der Ankunft erklaert man uns. dass alle Reisenden nach Bangkok bitte einem Mitarbeiter der Ethiad folgen sollen. zuerst denken wir, dass weil die Umsteigezeit relativ kanpp ist, wir nur schneller ans neue Gate gelotst werden sollten. An einem Schalter erklaerte man uns dann jedoch, dass der Flug nach Bangkok ueberbucht sei und dass wir erst denn Abendflug nehmen koennen. So hatten wir die Moeglichkeit noch einen Tag Abu Dhabi anzuschauen. Wir wurden mit 300 Dollar in Form von Gutscheinen der Ethiad ausgestattet und zudem ins Hotel Holiday Inn gefahren wo fuer uns Zimmer reserviert waren. Also verbrachten wir den ganzen Tag mit Chillen und Schlafen, denn wie gesagt gab es ausser Baustellen rund ums Hotel nicht wirklich viel zu begutachten. Als wir dann um 21.40 Uhr im Flieger Richtung Bangkok sassen, war die Freude dafuer um so groesser und so genossen wir das gute Unterhaltungsprogramm der Ethiad bis wir dann schliesselich zufrieden einnickten...

Donnerstag, 23. Juni 2011

In einer Woche...

...um diese Zeit drehe ich mich in meinem Bett um, rieche frisch gedünsteten Jasminreis, lausche dem Strassenchaos und bin froh endlich wieder in Bangkok zu sein;-))

Donnerstag, 9. Juni 2011

Fortschritt á la Kambodscha

Im Allgemeinen gilt die Schweiz als technisch hoch entwickeltes Land. Nicht so im Bereich der Visen. Mühselige Botschaftsbesuche oder nervtötendes Pass herumschicken erwarten die Menschen welche in die Schweiz einreisen möchten und dazu aufgrund irgedwelcher skurriler fremdenpolizeilicher Bestimmungen dafür ein Visa benötigen. Anders ist da Kambodscha. Daheim gemütlich bei einem Weizenbier lässt sich das Visa elektronisch beantragen. Kein Anstehen in irgendwelchen, mit vergilbten Landschaftsbildern des jeweiligen Landes behangen Räumlichkeiten mehr. Nein, Nein,...zusammen mit Frau Erdinger geht das bequem vom Sofa aus. Das sind wahre Fortschritte. Was interessieren uns Cern, Kernphysik und Kapselkaffee wenn es elektronische Visaformulare gibt?