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Donnerstag, 7. Juli 2011

Foltergefaengnis Toul Sleng (Phnom Penh)


In einer 1,5 m2 grossen Zelle eingesperrt.

Die letzten Kleider vor dem Tode...

Auch vor Kinder machten die Kommunisten nicht halt..

Uber Kambodscha haengt immer noch der Schleier seiner Vergangemheit. Einem Genozid wie ihn die Welt bislang kaum gesehen hat. Im Namen irgendwelcher Ideologien wurde ueber das kambodschanische Volk Grauen und Terror verbreitet. Im Namen des Kommunismus wurden an die 2 Millionen Kambodschaner von den eigenen Landsleuten auf brutalste Art und Weisae gefoltert und umgebracht. Das Gefaengnis Toul Sleng war einer dieser grausigen Schauplaetze. Geschatzte 20 000 Menschen wurden dort gerfoltert und ermordet. Jeder der den Moerdertruppen zu intelektuell aussah (darunter gehoerten schon die Brillentraeger), wurde gefoltert und umgebracht.
Waehrend wir uns das Museum, welches sich nun hinter den ehemaligen Gefaengnissmauern befindet, ansehen, werden Michelle und ich von einem aeltern Herrn angesprochen. Er stellt sich als Mr. Chum Mey vor. Er ist einer der sieben Ueberlebenden, welche beim Eintreffen der Vietnamesischen Armee im Gefaengnis aufgefunden werden. Er spricht nur Kambodschanisch, zeigt uns aber bildlich wie er gefangen gehalten wurde bzw. wie er gefoltert wurde. Auf 1.5 m2 Flaeche eingesperrt, mit seinem Zellennachbar festgeketet, musste er grausame Qualen ueberstehen. Eines Tages wurde ihm seine Frau vorgefuehrt und vor seinen Augen erschossen. Sein Verbrechen? Er war Ingenieur...
Wer sich fuer Herr Chum Mey interessiert, kann sich auf seiner Homepage umschauen.

www.ksemksan.org

Donnerstag, 23. Juli 2009

Chaos... und keine Abreise

Selina und ich haetten diese Nacht Bangkok verlassen sollen.... tja, wir sind noch immer da! Mich plagt noch immer ein Virus Infekt begleitet von Fieber. Ihn Bangkok hat man mir von einem Flug nach Kairo abgeraten. Die hohen Gesundheitskontrollen wegen der momentan ausgerufenen Schweinegrippe Pandemie, haetten eine Einreise nach Kairo unmoeglich gemacht. So blieb mir nur die Wahl, bleiben wir in Bangkok oder sitzen wir in Kairo in Quarantine fest. Also, sind Selina und ich wieder ins Taxi gestiegen und zurueck ins Hotel zu Peter und Michelle gefahren.
Ihr haettet ihre Gesichter sehen sollen, als wir sie mitten in der Nacht aus dem Schlaf geriessen haben....

Montag, 20. Juli 2009

Krankheiten durchkreuzen unsere Plaene.

Nachdem Monika am Anfang der Reise mit Magenkraempfen zu kaempfen hatte, wurde sie in der 2. Haelfte der Woche Opfer einer Virus Infektion und hatte Fieber. Da der Arzt anfaenglich sogar den Verdacht einer Dengue-Erkrankung in Betracht gezogen hatte, musste sie sich einer Blutanalyse unterziehen, welche zum Glueck jedoch negativ verlief.
Da sich ihr Zustand gebessert hat sollte heute unser Abreisetag in Richtung Norden sein. Doch es ist nicht was nicht sein soll. Dieses Mal hat es Michelle erwischt. Mir fiel auf, dass sie auf dem Wochenendmarkt auffaellig schlapp und muede war. 39 Grad Fieber hat das Temperaturmessen im Hotel ergeben. Also bleiben wir weiter in Bangkok bis endlich alle fit sind. Das haben wir zwar nicht so geplant, aber jeder weiss wenn man eine Reise tut...

Gruesse vom Bangkoker Lazarett.