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Freitag, 17. Juli 2015

Vom Affen gebissen

Nur noch schnell ein Photo vom Tempel! Monika tun die Füsse weh. Verständlich, schliesslich sind wir den ganzen Tag bereits auf den Beinen und sind jetzt fast 2 Stunden durch den mythischen Affenwald gewandert. Aber das eine Foto muss noch sein. "Nimm deine Wasserflasche mit!" schallt es mir hinter her. "Warum?" denke ich mir, ich mache ja nur dieses eine Photo. Geschafft, ich bin zufrieden mit dem Bild und schlendere zu Monika zurück. Die ist aber nicht mehr dort wo sie kurz zuvor war. Ich erspähe sie am Eingang bei einem balinesischen Wärter. "Deine blöde Wasserflasche!" tönt es mir entgegen. In ihrem Oberarm klafft eine Wunde.

Hastig erklärt sie mir das Vorgefallene. Peter-Foto-liegengelassene Wasserflasche-Affe-Durst-Affe öffnet Flasche-Affe trinkt-Flasche leer-Affe sauer-Rache-Affe beisst Monika..das ist die Kurzform der Zusammenfassung.
Schnell machen wir uns in Richtung 1. Hilfe Station der Anlage auf. "Kein Problem" versichert uns der anwesende 'Arzt'. Es würden hier jeden Tag Menschen von Affen gebissen-das sei kein wirkliches Problem und klatscht noch etwas Desinfizierungsmittel auf die Bisswunde. Jetzt noch Pflaster drauf und mit einem "...have a nice stay here in Bali".
Etwas zu rudimentär war diese 'Arztvisite' für Monika. Ich beginne zu googeln und finde schnell heraus, dass auf Bali ein, nicht geringes, Problem mit Tollwut existiert. Monika hat wieder mal recht-wie meistens :-). Also suchen wir eine 'echte' Arztstation auf und dort wird das volle Programm durchgezogen-Starrkrampf- und mehrere Tollwutimpfungen in den nächsten Tagen kosten Monika zwar ein kleines Vermögen, aber geben ihr auch die Gewissheit in guten Händen zu sein.

Donnerstag, 16. Juli 2015

Bali


Bali ist anders. Auch anders als andere Länder Südostasiens. Die Götterinsel ist zum grossen Teil hinduistisch, im sonst muslimischen Indonesien. Diese Mischung macht Bali zu etwas Speziellem. Tempel über Tempel säumen die Insel, welche aufgrund ihrer Grösse, relativ schnell zu bereisen ist. Unser Ausgangsort ist, das fast zentral gelegene, Ubud. Von hier aus starten wir unsere Ausflüge. Es ist kein richtiges Reisen, im Sinne von einem Ort zum Anderen fahren. Es ist eher gemütlich - Familienfreundlich.

Dennoch bekommen wir wunderschöne Landschaften, Wasserfälle und eine Flatrate von Tempeln zu sehen. Abgerundet wird das mit unseren obligaten Motorrollertouren. Unsere Unterkunft ist auch gediegen und wir verbringen eine fast stresslose Zeit auf Bali. Fast stresslos? Na ja, irgendwas ist halt immer...








Dienstag, 5. Juli 2011

Angkor Wat





Angkor Wat ist vielleicht einzigartig in seiner Art. Zumindest ist es eine der grössten Tempelanlage der Welt. Eigentlich weiss ich herzlich wenig über die Anlage und auch das was mein Reiseführer hergibt, klärt mich nicht ganz auf. Und wer mehr über das Bauwerk erfahren will, ist bei Wikipedia besser aufgehoben als auf dieser Seite. Um ganz ehrlich zu sein ist es mir auch ziemlich egal, dass ich so wenig weiss. Ich werde wohl nie zum wirklichen Tempelliebhaber. Mich interessien diese Kulturen auch nicht übermässig, ich denke es ist keine Schande dies zu sagen. Und doch war der Besuch in Angkor Wat eine Bereicherung. Vor allem die Dschungeltempel haben es uns angetan. Praktisch senkrechte Treppen hochkraxeln, die eng gebauten Gänge zu erforschen und sich vorstellen wie die Zeit war. Nein, nicht die Zeit als die Hochkulturen dies ihr Eigen nannten, sondern die Zeit als Indiana Jones und Co. Solche und andere Tempelanlagen unter Einsatz ihres Lebens erkundeten und entdeckten. In dieser Tempelanlage im Norden Kambodschas durfte ich für einen Tag noch einmal Indiana Jones sein, welcher ich in früher Kindheit so oft war. Nur schon deshalb hat es sich gelohnt Angkor Wat zu besuchen...