Seit vorgerstern sind wir in Cha-Am, einem Kuestenort oberhalb von Hua Hin. Eigentlich wollten wir hier ein wenig Abstand nehmen vom hektischen Treiben Bangkoks. Leider ist der Gesundheitszustand von Monika nicht wirklich toll. Da sie auch noch wichtige Medis zu Hause vergessen hat, wollen wir morgen nochmals nach Bangkok um dort im Spital vielleicht diese zu besorgen. Ausser dass wir alle einen Sonnenbrand haben und reichlich gutes Essen in uns hineinstopfen(ausser Monika, die Arme konnte bis anhin kaum etwas essen), gibt es nicht viel zu berichten. Bald fuehrt uns unser Weg nach Norden. Darauf freue ich mich jetzt schon.
«Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Menschen, welche die Welt nicht angeschaut haben« Alexander von Humboldt (deutscher Naturforscher und Forschungsreisender, 1769-1859)
Donnerstag, 16. Juli 2009
Cha-Am
Seit vorgerstern sind wir in Cha-Am, einem Kuestenort oberhalb von Hua Hin. Eigentlich wollten wir hier ein wenig Abstand nehmen vom hektischen Treiben Bangkoks. Leider ist der Gesundheitszustand von Monika nicht wirklich toll. Da sie auch noch wichtige Medis zu Hause vergessen hat, wollen wir morgen nochmals nach Bangkok um dort im Spital vielleicht diese zu besorgen. Ausser dass wir alle einen Sonnenbrand haben und reichlich gutes Essen in uns hineinstopfen(ausser Monika, die Arme konnte bis anhin kaum etwas essen), gibt es nicht viel zu berichten. Bald fuehrt uns unser Weg nach Norden. Darauf freue ich mich jetzt schon.
Mittwoch, 15. Juli 2009
Montag, 13. Juli 2009
Video
Ist das ein Thailanischer Turnverein oder so?
3. Tag: Mekong Whiskey und Imodium
Oke, einen von uns musste es ja als erstes treffen. Bingo! Monika ist Dauergast auf dem Klo :o)und das schon am 3. Tag... zum Glueck gibt es Imodium und Mekong Whiskey. Ich sage Euch, er betaeubt saemtliche Magenkraempfe innert Sekunden. Ich musste ja gestern in der Garkueche in irgendeiner Seitengasse von Bangkok so mitleiderregend geschaut haben, dass mir der Kellner gleich eine ganze Flasche Whiskey hingestellt hat als ich einen "smal one, pleace" bestellt habe. Aber es fuehlt sich wirklich gut an, auf dem Klo sitzen und oben gleich mit der Flasche nachspuehlen ;o)
Sonntag, 12. Juli 2009
Flug und Ankunft.
Der Flughafen Mailand ist wie die Italiener selber, chaotisch und schlecht organisiert. Trotzdem stehen wir irgendwann am Check-In Schalter fuer den Flug nach Kairo. Die uebereifrige Schalterdame will mir jedoch klar machen, dass ich spaeter fuer die Einreise nach Thailand ein Visum benoetige, da Schweizer fuer einen laengeren Aufenthalt als 30 Tage visumpflichtig sind. Wir bleiben 33 Tage, ziemlich kleinlich die Dame. Nach einigen Telefons und einer unterschrieben Bestaetigung, dass ich Kenntnis von der Visumpflicht habe, duerfen wir dann doch noch auf den Flug. Der Flug sowie der Anschlussflug sind zum Glueck ziemlich unspektakulaer und so landen wir 24 Stunden nach unserer Abreise in Bangkok. Eine erschlagende Hitze schlaegt uns beim Verlassen des Flughafengebaeudes entgegen. Mit Wanderschuhen und langen Hosen geben wir ein leicht komisches Bild ab. Mit dem Taxi fahren wir zudem vorher reservierten Hotel Diamond House, welches in der Naehe der beruechtigten Khao San Road im Stadtkreis Banglampoo liegt. Den Tag schliessen wir mit ein paar Erkundungsgaengen in der nahen Umgebung ab. Vom Jetleg gezeichnet bleiben wir am naechsten Tag bis um halb 12 im Bett liegen. Wieder beginnen wir diesen Tag mit kleineren Touren. So besichtigen wir Chinatown und machen eine Bootsfahrt auf dem Fluss. Fuer morgen haben wir uns dann mehr vorgenommen und wollen unter anderem auch den Koenigspalast besuchen. Bis bald Peter
Freitag, 10. Juli 2009
Es geht los.
Endlich ist es soweit.Wir sitzen im Zug nach Bellinzona von wo aus wir mit dem Bus zum Flughafen Mailand Malpensa fahren und von dort wiederum fliegen wir via Kairo nach Bangkok.Das ist vielleicht etwas kompliziert,dafür um so billiger ;o).Und da Monika noch ein SBB-Schnäppchen im Internet ergattert hat sitzen wir bereits um 06.09 Uhr im vorgeschriebenen Zug,und das obwohl der Flug eigentlich erst um 16.00 Uhr fliegt. Hektisch ging es auch schon vor der Abfahrt her und zu.Ich bin ein wahrer Optimist und immer positiv eingestellt.Ich bin SO positiv denkend,daß ich immer bis zur letzten Sekunde schlafe und erst im aller letzten Moment aufstehe.Immer im Wohlwissen,daß es vermutlich reichen wird.Heute ist es natürlich nicht anders gewesen und nachdem mir der Taxifahrer erklärt hat,daß seine rasante Fahrweise eigentlich illegal ist und einem kurzen Spurt zum bereits abfahrbereiten Zug,haben wir es doch noch geschafft. Gruß Peter
Samstag, 27. Juni 2009
Noch 2 Wochen...
Vor 6 Monaten etwa ist die Idee mit Thailand entstanden. Michelle wollte einmal den Dschungel sehen und irgendwie kamen wir dann auf Thailand.Das Land hat viel zu bieten. Kultur, Menschen, Essen und vielleicht sogar einen Hauch Abenteuer. Dass unsere Reise in punkto Spektakel nicht der Erstbefahrung des blauen Nil gleichkommt ist klar. Aber wir sind keine Rüdiger Nehbergs,darum muss es das auch nicht. Wir reisen völlig unbefangen dorthin, wollen Menschen kennenlernen und vielleicht sogar etwas was den Horizont erweitern könnte. Nichts spirituelles oder mysthisches, einfach etwas was wir mit nach Hause nehmen können von dem wir sagen dürfen, dass es uns berreichert hat. Wir fahren auch nicht nach Thailand um alles und jeden zu lieben. Abzocker, Betrüger und vielleicht sogar Diebe warten in den Strassen auf uns. Wir werden uns treiben lassen und nehmen was kommt. Eine klassische Reiseroute haben wir deshalb auch nicht, nur eine ungefähre-und auch das ist gut so.
Sonntag, 26. Oktober 2008
Zensur bei standard.at
Leider findet 2008 immer noch Zensur statt. Und zwar bei www.standard.at. Post's bei politischen Themen.
Lasst's doch einfach sein oder veröffentlicht eine Liste was ihr als 'political correctness' betrachtet.
Lasst's doch einfach sein oder veröffentlicht eine Liste was ihr als 'political correctness' betrachtet.
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Montag, 22. September 2008
Freitag, 18. Juli 2008
Samstag, 8. März 2008
Sonntag, 17. Februar 2008
Montag, 23. April 2007
West Highland Way
Mittwoch, 4. April 2007
Montag, 2. April 2007
Tag 5, 02.04.07, Crianlarich - Bridge of Orchy: 21 km
Nach der Entspannungsetappe von gestern, wollten wir heute wieder etwas für den
Kilometerzähler tun. Nachdem wir wieder ein kurzes Stück vom gestrigen weg zurück
gehen mussten, kamen wir zum Strath Fillian, einem dichten Wald. Vorbei an den
Restmauern der alten Kapelle des St. Fillian und einem Friedhof auf welchem kein
Grabstein gerade steht und aussieht wie aus einem Horrorfilm, betraten wir das Dail Righ
(Königsfeld). Hier erlitt Robert the Bruce, bekannt aus dem Film Braveheart, bei einer
Schlacht gegen die MacDougalls of Lorne, eine bittere Niederlage. Nachdem wir den "See
der Legende des letzten Schwertes" passierten, lag bereits Tyndrum, die Etappenhälfte,
vor uns. Immer schneebedeckter und höher wurden die Berge, die Wege waren jedoch
vergleichsweise locker zu begehen. Wir nannten diese "Autobahnen", da man wirklich ein
gutes Tempo vorlegen konnte. Mittlerweile hatten wir Marschroutine bekommen und so
wussten wir, wie wir am effektivsten gehen konnten. Ich war durch meine Grösse bzw.
Schrittlänge jeweills weit vor Mäcky. Jeder hatte sein Tempo gefunden welches ihm erlaubte angenehm zu gehen. Im Gegensatz zur "Autobahn" war Markus im bergigen Gelände meist vorne. Auch bei der Verpflegung änderten wir unser Verhalten. Assen wir in den ersten Tagen noch zu Mittag, beschränkten wir uns jetzt auf ein kräftiges Frühstück und alle 1 1/2 -2 Std eine Trinkpause. Vielleicht hätten wir bei Kälte und Regen des öftern mittags etwas warmes zu uns genommen, jedoch war die Sonne unser treuer Begleiter.Nach Tyndrum lernte ich einen Schotten und seinen Sohn kennen. Der Vater hatte den Weg bereits vor 2 Jahren gemacht und wollte nun die Schönheit der Landschaft mit seinem Sohn teilen. Er schwärmte mir zudem von seiner Heimatstadt im Süden des Landes vor. Die Golfplätze seien einfach fantastisch. Also wenn ich das nächste Mal im Golfurlaub in Schottland bin, schaue ich dort bestimmt vorbei ;-). Im Allgemeinen hatte es jedoch kaum andere Wanderer. Wo waren echt die Deutschen? Sicher knapp vor uns! Auch die zweite Hälfte der Etappe war einfach, aber durch das Panorama dennoch schön.Leider wurde unser Weg durch das ständige Brummen der E82 auf der anderen Talseite begleitet. Ich weiss nicht ob es an der "Autobahn" oder an der Marscherfahrung lag, aber die Etappe verging im Flug. Wir quartierten uns in einem Bunkhouse in Bridge of Orchy ein und kochten uns anschliessend neben einem Fluss das Abendessen. Wie gewohnt liessen wir den Tag mit reichlich Bier ausklingen.
Kilometerzähler tun. Nachdem wir wieder ein kurzes Stück vom gestrigen weg zurück
gehen mussten, kamen wir zum Strath Fillian, einem dichten Wald. Vorbei an den
Restmauern der alten Kapelle des St. Fillian und einem Friedhof auf welchem kein
Grabstein gerade steht und aussieht wie aus einem Horrorfilm, betraten wir das Dail Righ
(Königsfeld). Hier erlitt Robert the Bruce, bekannt aus dem Film Braveheart, bei einer
Schlacht gegen die MacDougalls of Lorne, eine bittere Niederlage. Nachdem wir den "See
der Legende des letzten Schwertes" passierten, lag bereits Tyndrum, die Etappenhälfte,
vor uns. Immer schneebedeckter und höher wurden die Berge, die Wege waren jedoch
vergleichsweise locker zu begehen. Wir nannten diese "Autobahnen", da man wirklich ein
gutes Tempo vorlegen konnte. Mittlerweile hatten wir Marschroutine bekommen und so
wussten wir, wie wir am effektivsten gehen konnten. Ich war durch meine Grösse bzw.
Schrittlänge jeweills weit vor Mäcky. Jeder hatte sein Tempo gefunden welches ihm erlaubte angenehm zu gehen. Im Gegensatz zur "Autobahn" war Markus im bergigen Gelände meist vorne. Auch bei der Verpflegung änderten wir unser Verhalten. Assen wir in den ersten Tagen noch zu Mittag, beschränkten wir uns jetzt auf ein kräftiges Frühstück und alle 1 1/2 -2 Std eine Trinkpause. Vielleicht hätten wir bei Kälte und Regen des öftern mittags etwas warmes zu uns genommen, jedoch war die Sonne unser treuer Begleiter.Nach Tyndrum lernte ich einen Schotten und seinen Sohn kennen. Der Vater hatte den Weg bereits vor 2 Jahren gemacht und wollte nun die Schönheit der Landschaft mit seinem Sohn teilen. Er schwärmte mir zudem von seiner Heimatstadt im Süden des Landes vor. Die Golfplätze seien einfach fantastisch. Also wenn ich das nächste Mal im Golfurlaub in Schottland bin, schaue ich dort bestimmt vorbei ;-). Im Allgemeinen hatte es jedoch kaum andere Wanderer. Wo waren echt die Deutschen? Sicher knapp vor uns! Auch die zweite Hälfte der Etappe war einfach, aber durch das Panorama dennoch schön.Leider wurde unser Weg durch das ständige Brummen der E82 auf der anderen Talseite begleitet. Ich weiss nicht ob es an der "Autobahn" oder an der Marscherfahrung lag, aber die Etappe verging im Flug. Wir quartierten uns in einem Bunkhouse in Bridge of Orchy ein und kochten uns anschliessend neben einem Fluss das Abendessen. Wie gewohnt liessen wir den Tag mit reichlich Bier ausklingen.
Sonntag, 1. April 2007
Tag 4, 01.04.07. Inverarnan - Crianlarich
Bei einem kräftigen Britischen Breakfeast stärkten wir uns und schauten dem
kommenden Tag optimistisch entgegen. Damit sich unsere geschundenen
Knochen und Muskeln etwas erholen konnten, beschlossen wir, heute eine
Kurzetappe von 10.5 km einzulegen. Durch wieder merklich leichteres Gelände führte
dieser Abschnitt des West Highland Ways. Zu meiner Blase am rechten Fuss hatte
sich eine zweite am linken gesellt. Da ich jedoch Blasenpflaster in der Beinglas Farm erwerben konnte, stellte das kein grösseres Problem mehr dar.Die Etappe war zwar im Vergleich zu der Gestrigen nicht so schwer, aber jedoch auch nicht so spektakulär.Dennoch erfreuten wir uns an der Natur und den vielen Tieren die unterwegs unseren Weg kreutzen. Locker und Zufrieden mit der Entscheidung heute nur eine kurze Etappe gelaufen zu sein, kamen wir gegen 15.00 Uhr in Crianlarich an.
Als erstes führte uns der Weg zum Drofladen, wo wir genüsslich ein Eis verspeisten.
Im Ort gab es eine Jugendherberge wo wir uns einquartierten. Der kurllige Besitzer
erzählte uns was wir für ein Glück wir mit dem Wetter hätten. Seit Jahren habe er
keine solche Sonnenperiode erlebt und dass wir sicher die ersten Ausländer seien, welche
den Way ohne Regen schaffen würden. Und wirklich, das Wetter war fantastisch.
Jeden Tag Sonnenschein und warm und das beste war, dass es für die nächsten
Tage gemäss Wetterbericht nicht ändern sollte. So hatten wir bereits merklich Farbe
angenommen.Obwohl wir uns in einer Jugenherberge befanden, war das Durchschnittsalter näher bei Tod als bei Geburt. Dies tat uns jedoch nichts ab und so genossen wir die Vorzüge einer Herberge. Am Abend gings noch ins Pub, wo wir bei Bier mit den Einheimischen über Fussball und Gott und die Welt sprachen. Das Komische bei diesem Pub war, dass der Boden
extrem schief war und so einen lustigen Eindruck hinterliess. Wieder neigte sich ein Wandertag zu Ende und mit einem leicht traurigen Gefühl gingen wir schlafen (schnarchen). Traurig deshalb weil mit Crianlarich die Hälfte des Ways erreicht war und wir schon auf der Rückseite der Wanderung befanden.
kommenden Tag optimistisch entgegen. Damit sich unsere geschundenen
Knochen und Muskeln etwas erholen konnten, beschlossen wir, heute eine
Kurzetappe von 10.5 km einzulegen. Durch wieder merklich leichteres Gelände führte
dieser Abschnitt des West Highland Ways. Zu meiner Blase am rechten Fuss hatte
sich eine zweite am linken gesellt. Da ich jedoch Blasenpflaster in der Beinglas Farm erwerben konnte, stellte das kein grösseres Problem mehr dar.Die Etappe war zwar im Vergleich zu der Gestrigen nicht so schwer, aber jedoch auch nicht so spektakulär.Dennoch erfreuten wir uns an der Natur und den vielen Tieren die unterwegs unseren Weg kreutzen. Locker und Zufrieden mit der Entscheidung heute nur eine kurze Etappe gelaufen zu sein, kamen wir gegen 15.00 Uhr in Crianlarich an.
Als erstes führte uns der Weg zum Drofladen, wo wir genüsslich ein Eis verspeisten.
Im Ort gab es eine Jugendherberge wo wir uns einquartierten. Der kurllige Besitzer
erzählte uns was wir für ein Glück wir mit dem Wetter hätten. Seit Jahren habe er
keine solche Sonnenperiode erlebt und dass wir sicher die ersten Ausländer seien, welche
den Way ohne Regen schaffen würden. Und wirklich, das Wetter war fantastisch.
Jeden Tag Sonnenschein und warm und das beste war, dass es für die nächsten
Tage gemäss Wetterbericht nicht ändern sollte. So hatten wir bereits merklich Farbe
angenommen.Obwohl wir uns in einer Jugenherberge befanden, war das Durchschnittsalter näher bei Tod als bei Geburt. Dies tat uns jedoch nichts ab und so genossen wir die Vorzüge einer Herberge. Am Abend gings noch ins Pub, wo wir bei Bier mit den Einheimischen über Fussball und Gott und die Welt sprachen. Das Komische bei diesem Pub war, dass der Boden
extrem schief war und so einen lustigen Eindruck hinterliess. Wieder neigte sich ein Wandertag zu Ende und mit einem leicht traurigen Gefühl gingen wir schlafen (schnarchen). Traurig deshalb weil mit Crianlarich die Hälfte des Ways erreicht war und wir schon auf der Rückseite der Wanderung befanden.
Abonnieren
Posts (Atom)













